Volumenaufbau mit Fillern – Ein Plädoyer für mehr Natürlichkeit

„Es muss noch etwa geben zwischen ganz oder gar nicht“, sagt die Fachärztin für Plastische und Ästhetisch Chirurgie, Katrin Dreißigacker. Doch ist es nicht nur der Anspruch an natürliche Harmonie, die ihre Behandlungskonzepte bestimmt, sondern auch die künstlerische Herangehensweise.

Woher kommt das Phänomen, bei verschiedenen Frauen in nahezu ausdrucksgleiche Gesichter zu sehen?

Katrin Dreißigacker: Ästhetik wird heute leider zunehmend reduziert auf „glatt und rund“. Aber prall aufgespritzte Gesichter und Lippen sind nun mal nicht schön, sondern führen zum Einheitslook. Die Schönheit eines charaktervollen Gesichtes wird leider oft unterschätzt. Wir müssen uns trauen, die natürlichen Grenzen zu respektieren: die Gene, die Augen, die Nase, das Kinn. Also das, was dem Menschen mitgegeben ist, um daraus wieder ein ausdrucksvolles, weiches und frisch wirkendes Gesicht zu machen. Die Ästhetische Medizin kann heute viel, aber sie sollte das Gesicht nicht als Ballon verstehen, den man immer mehr aufpustet, um ihn glatt zu halten, sondern als Kunstwerk, das individuell interpretiert werden muss.

Wie gehen Sie in Ihren Behandlungskonzepten vor?

Katrin Dreißigacker: Ehe ich mit der Behandlung beginne, analysiere ich die einzelnen Gesichtsregionen und vor allem das sogenannte magische Dreieck. Das ist quasi der Rahmen des Gesichtes, der vom Betrachter als harmonische Einheit wahrgenommen werden sollte. Dazu gehört der Mund, der weder bei Frau noch beim Mann verkniffen wirken darf, aber auch nicht überfüllt, so dass man die Lippen nicht mehr schließen kann. Ich gehe stattdessen hin und zeichne die Lippe mit Hyaluronsäurefillern nach. Nur leicht, so als würde ich Lipliner geschickt einsetzen. Zum magischen Dreieck gehört auch eine Nase, die ins Gesicht passt, die Augen und kniffelige Stellen, wie die Stirn, die man geschickt wieder in die Anatomie bringt, die sie vor zehn Jahren hatte. Das verlangt viel Technik und fachliches Wissen, erzielt aber einen großen Effekt. Ganz wichtig sind auch die Kieferkontur und vor allem das Kinn, das oft viel zu wenig beachtet wird, für die Form des Gesichts aber von großer Bedeutung ist. Als Finish schaue ich, ob die Wangen einen Hauch betont werden müssen.

Katrin Dreißigacker
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